the story so far…

tobiAngefangen hat alles, wie sollte es anders sein, in der Garage. Tobi hatte ’ne Gitarre, Helge nicht. Daher die Degradierung zum Schlagzeuger. Offensichtlich ist es mir bedeutend leichter gefallen ein Trommelset aufzutreiben, als mir eine Gitarre zu leihen. Weil man nur zu zweit richtig schlecht Gitarre spielen kann haben wir LeBörndt ins Boot geholt, nicht zuletzt weil ihm die Garage und die darin enthaltene PA gehört hat. Evi hat das Quartett perfekt gemacht und dem Lärm eine weibliche Gesangsnote verliehen. helgeDer Tisch war gedeckt, jetzt mussten wir nur noch Musik machen. Wirklich gelungen ist uns das in der Rückschau wohl nicht, aber irgendwo muss man ja anfangen. Die Jungs an der Gitarre machten schnell Fortschritte, glaube ich… eigentlich habe ich nur Tobi gehört – das Problem hat er (ich) bis heute – aber einstweilen schienen die beiden im gleichen Takt zu sein und das gleiche Lied zu spielen. Leider hörten sich unsere Lieder immer nach Weihnachten an, denn statt Hi-Hat hatte ich nur einen über die Tom Tom-Halterung gelegten Schellenkranz zur Verfügung – Punk ist nicht umsonst. Ein Auslandsjahr unseres Leadgitarristen in den US und A zwang uns dann zu einer Neustrukturierung, und Helge musste sich eine Gitarre kaufen – Schlagzeuger gibt es wie Sand am Meer aber wo finden wir schon einen charismatischen Gitarristen?! Um den Start in das neue Bandkapitel abzurunden machten wir uns auf die Suche nach einem neuen Proberaum + PA, nicht zuletzt weil unser alter „Gönner“ ein Auslandsjahr in US und A gemacht hat. veitiNeben unserer verlorenen Gesangsdame brauchten wir auch einen neuen Taktgeber, nachdem der äußerst talentierte Vorgänger nun in die Saiten griff. Da traff es sich hervorragend, dass wir im Körnel einen Trommler mit Zugang zu einer verwaisten Kneipe hatten. Verstärker und Boxen waren ebenfalls besorgt, also konnte die Krawalltruppe wieder ihre Arbeit aufnehmen… so ca drei bis vier mal. Die Kneipe erweis sich aufgrund der Anwohner doch nicht als idealer Ort. Über sieben Ecken erhielten wir einen Tipp im Keller der örtlichen Kirche proben zu können, es müsste dennislediglich entrüppelt werden. Dabei ist es wohl auch geblieben. Bis auf zwei Jam-Sessions (inkl. Highway to hell unter dem Altar) waren wir da unten eigentlich nur Geräumt. Die Überzeugung wuchs, dass es zum ordentlichen Proben einen ordentlichen Proberaum braucht also ab in die Sedanstraße, Raum anmieten. Da standen wir nun da, alleine mit einem Proberaum und zwei Gitarren, denn unser zweiter Schlagzeuger war inzwischen ebenfalls ausgeschieden. Um unseren Engelsgleichen Gitarrenklängen den nötigen, brachialen Bumms zu verleihen haben wir Veiti angeheuert, der Beiläufig erwähnt dass er einen Bass besitzt. Viel später gab er auch zu dass es zu dem Bass auch einen Verstärker gibt, eine Information die uns vor monatelanger Suche nach dem richtigen, weil kostenlosen, Brüllwürfel bewahrt hätte – Ich kann es heute noch nicht fassen. Der schönen Klänge allein ist es im Rock ’n Roll natürlich nicht getan, es fehlt dieses rhytmisch, dumpfe Hintergrundgeprügel und so leihten wir uns mit Björni den Schlagzeuger einer befreundeten Band aus. Dieser war natürlich mehr in seinem eigenen Projekt eingespannt und so begaben wir uns parallel auf die Suche nach einem eigenen Krachmacher. Über eine Freundin von Tobi kamen wir schlussendlich an Dennis, der fortan den Rhythmus produzieren sollte. Nun war die Band endlich komplett und wir vier lustige Zeitgenossen gründeten Anfang Juni 2004 die Band subjects of suspect, als eine fürchterlich falsche Übersetzung von „suspekte Subjekte“. Richtig übersetzt heißt es wohl irgendwas in Richtung „Die zu verdächtigen Schulfächer“. So oder so wir stehen zu unserem Englischunvermögen. Cheers! Can we become four beers please?