The recording sessions…

Musik aufnehmen macht Spaß, nur das es sehr anstrengend ist, die Lernkurve unendlich flach verläuft, und es keinen Spaß macht…

It’s all about timing

Die Zahl des Tages ist 183. Bei exakt 183 BPM waren wir in der Lage unsere nächsten heißen Eisen in einer einheitlichen Geschwindigkeit zu spielen. Die Aufgabe scheint trivial, aber wer wie wir aus der autodidaktischen Musiklehre kommt, ist doch recht vor den Kopf gestoßen, wenn sein Timing sich mit der unerbittlichen Präzision eines Metronoms messen lassen muss. Was zu Nächst unbeherschbarer Kartoffelsalat war, entwickelte sich jedoch bereits nach Stunden zu einer annehmbaren Schmutzspur. Gut für ein baldiges Demo. Arbeitstitel: „Auf der Suche nach der 183…“

Die Zweifel sind berechtigt!

Hey! Ihr hattet schon mal eine Internetpräsenz, da war für einige Wochen etwas im Gästebuch los aber sonst tote Hose. Warum sollte ich mir die Mühe machen euch hier zu folgen?

Recht habt ihr! An und für sich wollten wir ja eigentlich auch nichts anderes als Musik machen, so wie heute. Wenn diese aber auch noch von Menschen gehört wird ist das umso schöner. Der wesentliche Unterschied zu damals ist, dass wir heute unsere eigene Musik machen und da schon sehr interessante Dinge in der pipeline haben. Dieser neugestaltete Internetauftritt soll nun der Versuch sein uns dahingehend unter Druck zu setzen unsere Ideen und Puzzlestücke in eine veröffentlichbare Form zu bringen, denn da haben wir wirklich noch Nachholbedarf.  Die Antwort in einem Satz lautet also: „Weil es hier in den nächsten Wochen geilen Scheiß auf die Ohren gibt!“

remember the subs ?

they’re back! In pogform! (Millhouse 1995)

… bzw blogform. Wobei blog evtl etwas zu viel versprochen ist. Aber wenn es einen Ort gibt an dem wir, bzw unsere Aktivitäten zu verfolgen sind, dann ist das hier auf unserer neuen website. (mehr …)

story

 Wie alles begann…

tobiAngefangen hat alles, wie sollte es anders sein, in der Garage. Tobi hatte ’ne Gitarre, Helge nicht. Daher die Degradierung zum Schlagzeuger. Offensichtlich ist es mir bedeutend leichter gefallen ein Trommelset aufzutreiben, als mir eine Gitarre zu leihen. Weil man nur zu zweit richtig schlecht Gitarre spielen kann haben wir LeBörndt ins Boot geholt, nicht zuletzt weil ihm die Garage und die darin enthaltene PA gehört hat. Evi hat das Quartett perfekt gemacht und dem Lärm eine weibliche Gesangsnote verliehen. Der Tisch war gedeckt, jetzt mussten wir nur noch Musik machen. Wirklich gelungen ist uns das in der Rückschau wohl nicht, aber irgendwo muss man ja anfangen. Die Jungs an der Gitarre machten schnell Fortschritte, glaube ich… eigentlich habe ich nur Tobi gehört – das Problem hat er (ich) bis heute – aber einstweilenhelge schienen die beiden im gleichen Takt zu sein und das gleiche Lied zu spielen. Leider hörten sich unsere Lieder immer nach Weihnachten an, denn statt Hi-Hat hatte ich nur einen über die Tom Tom-Halterung gelegten Schellenkranz zur Verfügung – Punk ist nicht umsonst. Ein Auslandsjahr unseres Leadgitarristen in den US und A zwang uns dann zu einer Neustrukturierung, und Helge musste sich eine Gitarre kaufen – Schlagzeuger gibt es wie Sand am Meer aber wo finden wir schon einen charismatischen Gitarristen?! Um den Start in das neue Bandkapitel abzurunden machten wir uns auf die Suche nach einem neuen Proberaum + PA, nicht zuletzt weil unser alter „Gönner“ ein Auslandsjahr in US und A gemacht hat. Neben unserer verlorenen Gesangsdame brauchten wir auch einen neuen Taktgeber, nachdem der äußerst talentierte Vorgänger nun in die Saiten griff. Da traff es sich hervorragend, dass wir im Körnel einen Trommler mit Zugang zu einer verwaisten Kneipe hatten. Verstärker und Boxen waren ebenfalls besorgt, also konnte die Krawalltruppe wieder ihre Arbeit aufnehmen… so ca drei bis vier mal. veitiDie Kneipe erweis sich aufgrund der Anwohner doch nicht als idealer Ort. Über sieben Ecken erhielten wir einen Tipp im Keller der örtlichen Kirche proben zu können, es müsste lediglich entrüppelt werden. Dabei ist es wohl auch geblieben. Bis auf zwei Jam-Sessions (inkl. Highway to hell unter dem Altar) waren wir da unten eigentlich nur Geräumt. Die Überzeugung wuchs, dass es zum ordentlichen Proben einen ordentlichen Proberaum braucht also ab in die Sedanstraße, Raum anmieten. Da standen wir nun da, alleine mit einem Proberaum und zwei Gitarren, denn unser zweiter Schlagzeuger war inzwischen ebenfalls ausgeschieden. Um unseren Engelsgleichen Gitarrenklängen den nötigen, brachialen Bumms zu verleihen haben wir Veiti angeheuert, der Beiläufig erwähnt dass er einen Bass besitzt. Viel später gab er auch zu dass es zu dem Bass auch einen Verstärker gibt, eine Information die uns vor monatelanger Suche nach dem richtigen, weil kostenlosen, Brüllwürfel bewahrt hätte – Ich kann es heute noch nicht fassen.dennis Der schönen Klänge allein ist es im Rock ’n Roll natürlich nicht getan, es fehlt dieses rhytmisch, dumpfe Hintergrundgeprügel und so leihten wir uns mit Björni den Schlagzeuger einer befreundeten Band aus. Dieser war natürlich mehr in seinem eigenen Projekt eingespannt und so begaben wir uns parallel auf die Suche nach einem eigenen Krachmacher. Über eine Freundin von Tobi kamen wir schlussendlich an Dennis, der fortan den Rhythmus produzieren sollte. Nun war die Band endlich komplett und wir vier lustige Zeitgenossen gründeten Anfang Juni 2005 die Band Subjects Of Suspect, als eine fürchterlich falsche Übersetzung von „suspekte Subjekte“. Richtig übersetzt heißt es wohl irgendwas in Richtung „Die zu verdächtigen Schulfächer“. So oder so wir stehen zu unserem Englischunvermögen. Cheers! Can we become four beers please?